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Pflegestützpunkte helfen weiter

 Die Eltern werden hilfsbedürftig, der Partner kann nicht mehr selbstständig leben. Diese Entwicklung trifft fast jeden im Laufe seines Lebens. Wird ein Angehöriger pflegebedürftig, ist das emotional schwierig. Aber auch bei der Organisation des Alltags benötigen die Betroffenen Hilfe.

Auch wenn niemand gern darüber nachdenkt: Die Wahrscheinlichkeit, durch Krankheit, einen Unfall oder Gebrechlichkeit im Laufe des Lebens pflegebedürftig zu werden, ist hoch. Zwar gibt es zahlreiche Möglichkeiten, sich im Alltag helfen zu lassen, aber wissen Sie genau, was Ihnen zusteht? Oder wo Sie die Unterstützung beantragen können? Damit Pflegebedürftige schneller adäquat versorgt und Angehörige entlastet werden, hat der Gesetzgeber die Einführung von Pflegestützpunkten beschlossen.

Zentrale Anlaufstellen
In 14 Bundesländern sind Pflegestützpunkte bereits eingeführt oder in Planung. Träger der Einrichtungen sind die gesetzlichen Pflege- und Krankenkassen, teilweise in Zusammenarbeit mit der öffentlichen Verwaltung. Der große Vorteil: Bei den Stützpunkten erhalten Sie alle Informationen aus einer Hand. Das spart mühsame Einzelrecherche und zahllose Behördengänge. Sie können sich telefonisch oder vor Ort beraten lassen. Nach Vereinbarung bieten die Stützpunkte auch Hausbesuche an.

Typische Fragen, zu denen Sie Informationen erhalten, sind:

  • Wie fülle ich Anträge auf Pflegeleistungen und Hilfsmittel richtig aus?
  • Welche Leistungen stehen mir/meinem Angehörigen zu?
  • Was ist die richtige Pflege für meine Bedürfnisse?
  • Wie kann ich/mein Angehöriger weiterhin zu Hause wohnen bleiben?
  • An welche Anbieter, also beispielsweise Pflegedienste, kann ich mich in meiner Region wenden?
  • Wie finde ich als pflegender Angehöriger Kurse zur häuslichen Pflege oder Anschluss an Selbsthilfegruppen?

Unabhängig und individuell
Die Pflegestützpunkte beraten grundsätzlich neutral, werden also im Gespräch keine Werbung für bestimmte Anbieter von Hilfsmitteln oder Dienstleister machen. Im Mittelpunkt soll eine ganzheitliche Lösung für die individuelle Wohn- und Lebenssituation stehen. Daher sollten Sie sich vor dem Gespräch mit dem Pflegeberater Notizen zu den wichtigsten Punkten machen, zu denen Sie Fragen haben. Ihre Pflegekasse gibt Auskunft darüber, wo Sie einen Pflegestützpunkt in Ihrer Nähe finden.

(Foto: Corbis)

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