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Vorsicht! Abzocke beim Kauf von Veranstaltungstickets

eingestellt von Johannes Büchs am 19. Dezember 2017

Das Konzert ist längst ausverkauft, doch Sie wollen unbedingt dabei sein? Dann können Sie online auf Ticketsuche gehen. Vielleicht will jemand seine Karten verkaufen. Aber Achtung! Hier geht nicht alles mit rechten Dingen zu. Im schlimmsten Fall bezahlen Sie sehr viel Geld für nichts.

Gehen große Musikstars auf Tournee, sind die Tickets für das Konzert oft in Minuten ausverkauft. Wenn Sie zu spät dran sind, müssen Sie trotzdem nicht darauf verzichten, Ihre Stars live zu erleben. Allerdings müssen Sie beim Kauf von Tickets auf dem Zweitmarkt vorsichtig sein. Das sind Ihre Möglichkeiten:

Ganz analog: mit dem Pappschild

 

Sie gehen am Tag des Konzerts zum Veranstaltungsort, am besten recht früh. In der Hand sollten Sie ein Pappschild halten, auf dem steht, dass Sie noch Karten suchen. Sehr oft führt diese altmodische Methode noch zum Erfolg. Allerdings drohen Ihnen auch auf diesem Weg böse Überraschungen:

  • Sie geraten an einen Geschäftemacher, der Ihnen eine Karte für sehr viel Geld verkaufen möchte, also deutlich über dem eigentlichen Preis. Das ist grundsätzlich erst einmal nicht verboten. Es kommt also darauf an, ob Sie bereit sind, die Summe zu zahlen.
  • Man bietet Ihnen personalisierte Tickets an, also Karten, die auf einen anderen Namen ausgestellt wurden. Das kann bei der Einlasskontrolle gut gehen. Falls man aber den passenden Ausweis zu Ihrem Ticket sehen möchte, haben Sie Pech gehabt. Dann kommen Sie nicht rein und Ihr Geld ist futsch.

 

Voll digital: Zweitbörsen für Tickets

 

Haben Sie an den offiziellen Verkaufsstellen keine Karten bekommen, können Sie über eine der sogenannten Zweitbörsen im Internet gehen. Dort werden zumindest in der Theorie Karten verkauft, die andere Käufer zurückgegeben haben. Aber auch hier laufen Sie Gefahr, schnell viel Geld zu verlieren. Diese Abzockmethoden gibt es:

  • Sie bezahlen für ein Ticket, es gibt aber keine Garantie, dass Sie auch eines bekommen. Denn die Tickets können nur dann verkauft werden, wenn sie auch als Rückläufer bei der Plattform eingehen. Kommen keine Tickets zurück, können auch keine verkauft werden. Das Geld wird Ihnen trotzdem nicht zurückgezahlt, denn Sie haben nur eine Option auf ein Ticket gekauft – und im allerschlimmsten Fall noch zu einem überhöhten Preis.
  • Man suggeriert Ihnen, dass die Nachfrage groß und der Preis darum hoch ist. Sie kaufen ein sehr teures Ticket. Und einige Tage später fallen die Preise plötzlich um mehrere Hundert Euro, weil der Verkäufer sonst auf seinen Tickets sitzen bleibt. Das ist für Sie jedoch zu spät.
  • Sie kaufen ein möglicherweise überteuertes Ticket. Die Veranstaltung fällt aus. Sie bekommen maximal den aufgedruckten Preis zurück.
  • Sie kaufen ein Ticket für einen hohen Preis. Wenn die Tickets Sie erreichen, sehen Sie, dass der eigentliche Preis deutlich niedriger war. Die Mehrkosten hat der Verkäufer als Verwaltungs- und Bearbeitungsgebühr aufgeschlagen.

 

Wie Sie es besser machen

 

Damit Sie nicht zu viel Geld ausgeben, sollten Sie grundsätzlich nur auf den Plattformen Tickets kaufen, die vom Veranstalter bekannt gegeben wurden. Es gibt außerdem offizielle Zweitmarktbörsen von Konzertveranstaltern und Fußballmannschaften. Erkundigen Sie sich beim Veranstalter. Dort gibt es Tickets zu fairen Preisen und Sie müssen sich nicht um Ihr Geld sorgen.

Die Abzock-Internetseiten sind oft sehr professionell gemacht und sehen sehr seriös aus. Bevor Sie also Tickets online kaufen, sollten Sie im Internet nach Bewertungen und Erfahrungen von anderen Nutzern mit dieser Plattform suchen.

Und noch ein Tipp: Wenn Sie Tickets bekommen haben, machen Sie kein Foto davon, das Sie im Internet posten! Denn sonst wissen Diebe, wann Sie ganz bestimmt nicht zu Hause sind. Das kann dazu führen, dass Ihre Wohnung ausgeräumt ist, wenn Sie nach einem schönen Konzert nach Hause kommen.