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Finanzwissen – einfach erklärt: Anlagehorizont

von Gunnar Erth am 30. Januar 2018

Den Anlagehorizont sollte man immer im Blick behalten.

Wie lange kann ich mein Geld entbehren – das ist eine der zentralen Fragen bei der Vermögensanlage. Denn der Anlagezeitraum beeinflusst die Wahl der Anlageform und damit die Renditechancen.

Grundsätzlich wird nach kurz-, mittel- und langfristiger Anlagedauer unterschieden. Soll beispielsweise für die Urlaubsreise im kommenden Jahr gespart werden, ist der Anlagezeitraum wesentlich kürzer, als wenn Vermögen für die Altersvorsorge aufgebaut werden soll. Als kurzfristig gelten Geldanlagen mit einer Laufzeit von bis zu zwölf Monaten, als mittelfristig zwischen einem und sechs Jahren. Eine darüber hinausgehende Dauer wird als langfristig bezeichnet.

Doch welche Anlageklassen eignen sich für welchen Anlagehorizont? Da bei einer kurzfristigen Anlage ständige Verfügbarkeit und Sicherheit im Vordergrund stehen, tritt die Rendite bei der Auswahl etwas in den Hintergrund. Anlageformen für kurze Zeiträume sind beispielsweise Spareinlagen oder Geldmarktpapiere. Wer auf ein mittelfristiges Ziel spart und einen Autokauf in fünf Jahren plant, sollte auf eine ausgewogene Mischung aus Sicherheit, Rendite und Verfügbarkeit des angelegten Geldes achten. Geeignet sind hier zum Beispiel konservative Mischfonds, die ihre Anlagen breit streuen und somit im Regelfall nicht so stark schwanken.

Bei einem langfristigen Horizont kann der Anleger auch Investments in Betracht ziehen, die stärker schwanken können, aber in der Vergangenheit über längere Zeit die Chance auf eine attraktive Rendite ermöglicht haben. Die Verfügbarkeit spielt hier eine untergeordnete Rolle. Als Anlageform eignen sich insbesondere Aktienfonds.