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Schreibblockade: Was tun bei Angst vor dem leeren Blatt?

von Gunnar Erth am 17. April 2018

Die Hausarbeit für dein Studium winkt dir lächelnd zu und will endlich fertiggestellt werden. Doch du starrst nur verzweifelt auf das leere weiße Blatt vor dir. Einfach drauflostippen und – zack, fertig! Das wäre schön. Doch wenn du von einer Schreibblockade heimgesucht wirst, ist die Frustration groß. Das Blatt bleibt leer, der Stresspegel steigt und die Angst nimmt zu, nicht fertig zu werden.

Deine Schreibblockade kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine größere Arbeit schreibt sich nicht mal eben von selbst. Je gründlicher die Vorbereitung, desto besser kann das Ergebnis werden. Hast du vielleicht zu viel Material zusammengetragen? Versuche es einzugrenzen. Bei einem Berg an Unterlagen kann es durchaus schwierig sein, die relevanten Informationen herauszufiltern. Am besten orientierst du dich an deinem Inhaltsverzeichnis und sortierst kapitelweise. So gewinnst du leichter einen Überblick über deine Literatur.

Die Angst, dass das Geschriebene nicht wissenschaftlich genug klingt, oder nicht intelligent verfasst scheint, kann ebenfalls Ursache für deine Blockade sein. Quäle dich nicht mit zu großer Selbstkritik, sondern schraube in einer solchen Situation deine Messlatte etwas herunter. Schließlich ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Aber sei beruhigt – eine Schreibblockade lässt sich in den meisten Fällen wieder beheben.

Achte auf die richtige Umgebung

Bevor du generell mit dem Schreiben beginnst, solltest du das Ziel deiner Arbeit genau analysiert haben. Nur wer sein Ziel kennt, kann es auch erreichen. Kläre alle wichtigen Aspekte mit deinem Betreuer ab, damit du loslegen kannst.

Dein Arbeitsumfeld sollte dich zum Schreiben animieren, stelle also sicher, dass du dich in deiner Umgebung wohlfühlst. Beseitige störende Elemente, die dich ablenken könnten. Jeder Mensch hat seine eigenen Gewohnheiten. Finde also das optimale Verhältnis, wie du am besten in Schreiblaune kommst.

Setze dir vor Beginn des Schreibvorgangs ein Zeitlimit. Das verhindert, dass du in Perfektionismus ausuferst. Hast du innerhalb des gesetzten Zeitrahmens etwas erreicht, kannst du dich selbst dafür belohnen. Das steigert deine Motivation und trägt dazu bei, dass du am Ball bleibst.

Belohnen ist wichtig

Meistens kann es schon hilfreich sein, mit dem Kapitel anzufangen, das dir am einfachsten erscheint. Die Hauptsache bei der Bewältigung einer Blockade ist, dass du zunächst überhaupt schreibst.

Verfasse für jedes Kapitel ein kurzes Exposé. Das kann dir dabei helfen, dass dein Text am Ende keine Lücken aufweist, sondern dass ihm ein definiertes Konzept zugrunde liegt.

Nach getaner Arbeit solltest du deinen Arbeitsplatz aufgeräumt hinterlassen. Bereite die notwendigen Dinge bereits für den nächsten Tag vor, sodass du mit voller Energie wieder beginnen kannst.

Ein Tipp: Schreibe zunächst auf Papier. Laptop und Tablet – schön und gut. Handgeschriebenes beansprucht jedoch ganz andere Areale im Gehirn. Häufig ist das eine gute Möglichkeit, deine Kreativität anzukurbeln und deine Denk- und Schreibblockade zu lösen.

Die Hilfe der Anderen

Bist du in deiner Arbeit so stark blockiert, dass gar nichts mehr vorangeht, dann suche das Gespräch mit anderen. Meist hilft es, wenn die eigenen Gedanken in Worte gefasst werden. Vielleicht schnappst du sogar so eine interessante Information auf, über die du sonst nie gestolpert wärst.

Nützliche Techniken und weitere Tipps, mit denen du deinen Schreibfluss wieder in Schwung bringen kannst, findest du auf der Internetseite von Studis Online.