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Kurz erklärt: Geschlossene Fonds

von Gunnar Erth am 15. Mai 2018


Sie versprechen überdurchschnittliche Renditen, können aber auch im Totalverlust enden: geschlossene Fonds. In dieser Newsletter-Ausgabe erklären wir, wie sie funktionieren und welche Risiken mit ihnen verbunden sind.

Wenn Sie Anteile an einem geschlossenen Fonds kaufen, beteiligen Sie sich beispielsweise an einer Immobilie, einem Solarpark oder einem Containerschiff. Wenn die Fondsmanager genug Geld eingesammelt haben, um das Objekt zu finanzieren, schließen sie den Fonds. Dann kann niemand mehr Anteile kaufen oder verkaufen. Darum können Anleger ihre Anteile auch nicht vor dem Ende der Laufzeit kündigen. Sie können höchstens versuchen, sie über den Zweitmarkt an der Börse zu verkaufen. Einen ordentlichen Preis bekommen sie aber nur, wenn der Fonds wirtschaftlich erfolgreich ist.

Laufen die Geschäft gut, bekommen die Anleger eine jährliche Ausschüttung. Laufen sie schlecht, so können die Ausschüttungen gesenkt, gestrichen oder sogar zurückgefordert werden. Geht der Fonds pleite, haftet jeder Anleger mit seinem eingesetzten Kapital, denn er ist Mitunternehmer. Lesen Sie also sorgfältig den Verkaufsprospekt und die „Wesentlichen Anlegerinformationen“ durch, bevor Sie investieren! Achten Sie auf die Kosten, die den Wert Ihrer Anteile verringern werden. Und bringen Sie höchstens 5 Prozent Ihres Vermögens ein.