Studium abbrechen? So findest du eine Lösung

eingestellt von Johannes Büchs am 9. Januar 2018

Dein Studium macht dich einfach nur unglücklich? Allein der Gedanke daran bedeutet Stress? Seit der letzten Klausur ist deine Motivation am Boden? Dann heißt es erst einmal: durchatmen! Bevor du einfach hinwirfst, solltest du versuchen, das tatsächliche Problem zu identifizieren. Für die meisten gibt es eine Lösung.

 

Den Gedanken des Abbruchs haben viele

 

Eines ist ganz klar: Du bist nicht allein mit deiner Situation. Fast jeder zweite Studierende hat schon einmal darüber nachgedacht, das Studium an den Nagel zu hängen. Etwa ein Drittel aller Studierenden macht das dann auch, meistens in den ersten Semestern. Die Gründe sind unterschiedlich. Oft liegt es am Studium selbst. Die einen haben sich inhaltlich etwas anderes vorgestellt. Andere brauchen zum Lernen einen größeren Praxisbezug oder können mit dem Leistungsdruck, verbunden mit den eigenen, hohen Erwartungen, nicht umgehen. Ein elementarer Grund für eine Exmatrikulation ist die fehlende Möglichkeit zur Finanzierung.

 

Gib dir Zeit für eine Neuausrichtung

 

Die Entscheidung über die Zukunft deines Studiums solltest du nicht unüberlegt fällen. Nimm dir Zeit, um herauszufinden, was dich genau stört und was du dagegen effektiv tun kannst. Dabei hilft häufig, einfach einmal die Pause-Taste zu drücken. Du bist nicht sicher, ob dein Studiengang der richtige für dich ist? Wie wäre es mit einem Praktikum? Könnte ein anderes Thema besser passen? Lass dich an der Hochschule beraten. Hier gibt es auch Informationen zur Finanzierung. Du willst jetzt doch lieber eine Ausbildung anfangen? Die Handelskammer und die Agentur für Arbeit können dir weiterhelfen.

 

Chance oder Fehler?

 

Wichtig ist, vor der Exmatrikulation eine echte Perspektive im Blick zu haben. Dann kann der Abbruch sogar eine Chance darstellen. Ohne Alternative wird die Situation dagegen noch verzwickter. Außerdem müssen dich kleine Rückschläge im Studium nicht direkt aus der Bahn werfen. Schwierige Momente gehören manchmal dazu und sind ganz normal.