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Mit dem Social-Media-Profil registrieren hat Nachteile

eingestellt von Gunnar Erth am 6. März 2018

 

Mit deinem Facebook-Profil und anderen Social-Media-Accounts kannst du dich ganz praktisch bei einem neuen Service im Internet anmelden. Das geht schnell und ist ganz einfach. Allerdings gibst du darüber auch mehr Informationen als nötig weiter.

Wenn du im Internet einkaufen möchtest, musst du in der Regel ein Konto auf der jeweiligen Plattform anlegen. Das geht per Mail – also Adresse eintragen, Link bestätigen, Passwort merken. Oder sehr oft auch, indem du dich zum Beispiel mit deinem Facebook- einem anderen Social-Media-Profil anmeldest. Dann entfällt ein Teil dieser Prozedur. Du musst nur einen Klick machen, und dabei verbindest du die beiden Konten. Darum wird diese Anmeldeart auch Single-Sign-On (SSO) beziehungsweise in diesem Fall Social-Sign-In genannt, weil man sich eben über die sozialen Netzwerke einloggt.

Doch die Bequemlichkeit hat ihre Tücken. Denn wenn das Passwort für das Social-Media-Profil in die falschen Hände gelangt, kann unter Umständen der Zugang zu den anderen Plattformen gleich mitgeliefert werden. Das ist dann besonders unangenehm, wenn dort Bank- oder Kreditkarteninfos hinterlegt sind. Denn dann könnte jemand recht leicht auf deine Kosten einkaufen. Einige große Internetseiten sind schon gehackt worden. Hörst du davon, dass eine Seite, die du auch nutzt, gehackt wurde, solltest du darum sofort das Passwort ändern – ganz besonders, wenn du dein Profil dort auch für SSO nutzt.

Du gibst zu viele eigene Daten preis

Zweiter Nachteil: Die Plattform, die du nutzt, um dich auf anderen Seiten anzumelden, kann von dort eine ganze Menge Informationen über dich sammeln: Wo kaufst du ein? Was? Wie oft? Für welche Summen? Alle diese Informationen dienen dazu, ein sehr genaues Konsumentenbild von dir zu erstellen. Diese Informationen werden an andere verkauft, und so kommt es, dass du an vielen Stellen Werbung für Produkte siehst, die in Zusammenhang mit deinem Verhalten stehen.

Anhand deiner angenommenen Kaufkraft kann aber noch etwas anderes passieren: Onlineshops variieren ihre Preise. Je nachdem, ob du als jemand bekannt bist, der auch mal teurere Produkte kauft, könnten also für dich die Preise im Netz höher angesetzt werden als für andere.

Wie du es besser machst

Wenn du das alles nicht willst, dann registriere dich bei jeder neuen Seite mit deiner Mailadresse neu. Außerdem kann es sinnvoll sein, in den entsprechenden Profilen auf den Social-Media-Seiten nachzuschauen, wem man dort alles Rechte eingeräumt hat – und vor allem: welche. Darf eine Applikation womöglich in deinem Namen liken, ohne dass du es weißt? Dann solltest du die Rechte dieser Anwendung auf jeden Fall einschränken. Und falls du dort nur ein einziges Mal aktiv warst, dann kann du die Verbindung zu deinem Social-Media-Profil auch komplett löschen.