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Bitcoin: Was Sie jetzt über die Kryptowährung wissen müssen

eingestellt von Antje Schmitz am 24. April 2018

 

Das Wort ist derzeit in aller Munde: Bitcoin. Während die einen mit der Digitalwährung Geld scheffeln, können die anderen mit dem Begriff noch nichts anfangen. Hier bekommen Sie die nötigen Informationen, um mitdiskutieren zu können.

Bitcoin ist eine von vielen Digital- oder Kryptowährungen. Es handelt sich also um Geld. Allerdings hat man es nicht in Form von Münzen und Scheinen im Geldbeutel. Denn es wird weder geprägt noch gedruckt, sondern liegt nur in digitaler Form vor.

Wie werden Bitcoins gemacht?

Computer erschaffen sie. Das heißt Mining, also „Schürfen“. Allerdings können die damit verbundenen Berechnungen nicht von jedem Computer geleistet werden. Man benötigt Hochleistungscomputer, die sehr viel Strom verbrauchen. Außerdem können nicht beliebig viele Bitcoins errechnet werden, es gibt eine Obergrenze.

Wie kann man Bitcoins nutzen?

Wer Bitcoins kaufen möchte, bezahlt sie mit normalem Geld. Im Grunde werden also Euro gegen Bitcoins getauscht. Dazu muss jedoch niemand zur Bank gehen. Der Tausch findet im Internet statt, beispielsweise auf einer Seite wie www.bitcoin.de. Die erstandenen Bitcoins werden im sogenannten Wallet gespeichert. Das ist ein digitaler Geldbeutel. Mit dem Guthaben dort können Sie Waren bezahlen, etwa beim Online-Shopping, aber in einigen Ländern auch schon in der Offline-Welt.

Was passiert mit meinen Bitcoins, wenn das Wallet nicht mehr funktioniert?

Das ist genau so, wie wenn Sie Ihren Geldbeutel verloren haben: Das Geld ist weg. Ihren Computer werden Sie zwar wahrscheinlich nicht verlieren, aber möglicherweise lässt er sich nicht mehr starten oder die Festplatte hat einen Defekt. Dann haben Sie keinen Zugriff mehr auf Ihr digitales Geld.

Warum ist Bitcoin so umstritten?

Kryptowährungen sind in der Regel unabhängig von Staaten und Zentralbanken. Also werden auch Transaktionen wie beispielsweise Überweisungen nicht überprüft. Somit können Kriminelle mit Digitalwährungen ihre Geschäfte einfacher abwickeln als mit herkömmlichen Zahlungsmitteln. Dazu gehört das Bezahlen von Waffen oder Kinderpornografie. Durch die fehlende Überwachung ist es aber auch möglich, Steuern zu hinterziehen oder Schwarzgeld zu waschen. Darum interessiert sich die Polizei für die Kryptowährung. Allerdings denken vermehrt Regierungen darüber nach, eigene Kryptowährungen einzuführen: Venezuela beispielsweise hat den Petro als Digitalwährung eingeführt.

Eignen sich Bitcoins als Geldanlage?

Das kommt auf Ihre Risikoneigung an. Bitcoins sind eine hochspekulative Geldanlageform. Der Kurs von Bitcoins ist in kurzer Zeit stark gestiegen, dann wieder eingebrochen. Was die Zukunft bringt, lässt sich nicht vorhersehen. Ihr Geld kann allerdings auch schnell ganz weg sein. Falls Sie unsicher sind, ob Bitcoins zu Ihnen und Ihrem Risikoprofil passen, sprechen Sie Ihren Sparkassenberater an.