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So finanzierst du clever dein Studium

eingestellt von Gunnar Erth am 7. August 2018

Wer sich auf einen Studienplatz beworben und die Zusage in der Tasche hat, kann sich freuen. Damit das Studium rundläuft, sollten jetzt noch die Finanzen geregelt werden. Hier kommen einige Tipps.

Studieren geht ins Geld, wenn man nicht mehr bei den Eltern wohnt. Am günstigsten lebt es sich im Wohnheim oder in der WG, am teuersten im Apartment. Dann sind da noch Fahrtkosten, der neue Laptop – und essen muss man als Studentin oder Student ja auch. Im Schnitt sind rund 800 Euro im Monat nötig, um die Lebenshaltungskosten zu decken. Das haben die Studierendenwerke ermittelt.

Doch wie kann man diese Summer erhalten?

  • Handelt es sich um die erste Ausbildung, müssen die Eltern sie bezahlen.
  • Beliebt ist das BAföG, die staatliche Unterstützung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz. Weniger als 600.000 Studierende erhalten BAföG, und längst nicht alle bekommen den Höchstsatz von 735 Euro pro Monat. Der Vorteil: Die eine Hälfte des Gelds gibt es als Zuschuss, also geschenkt, die andere Hälfte als zinsloses Darlehen, von dem maximal 10.000 Euro zurückzuzahlen sind. Gewährt wird BAföG aber nur, wenn die Eltern nachweislich das Studium nicht finanzieren können. Auch die Ersparnisse des Studierenden und ein Nebenjob spielen eine Rolle: Mehr als 7500 Euro Eigenkapital und ein Zuverdienst von mehr als 450 Euro brutto wirken sich negativ aus.
  • Wer ein Zweitstudium absolviert, Leistungsnachweise im Erststudium nicht erbringen kann oder die Regelstudienzeit überschreitet, erhält in der Regel kein BAföG. Kein Wunder, dass zwei Drittel der Studierenden nebenher arbeiten.
  • Wenn andere Quellen versiegen, bieten sich Studienkredite an. Diese werden unabhängig vom Einkommen der Eltern gewährt, kosten jedoch auch Zinsen. Wichtigster Anbieter ist die staatliche Bank KfW, die maximal 650 Euro pro Monat zahlt. Studierende sollten allerdings nicht die gesamte Hochschulzeit mit Krediten finanzieren, sonst wird der Schuldenberg zu hoch.
  • Kostenlos hingegen sind die Stipendien, die Stiftungen besonders begabten und engagierten jungen Leuten gewähren. Der Stipendienlotse des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hilft bei der Suche.
  • Viele Studenten müssen nebenher jobben. Idealerweise sollte dies in einem Bereich geschehen, in dem sie auch später arbeiten wollen. Wichtig: Die Arbeit sollte nicht zulasten des Studiums gehen.Und die Krankenversicherung? Bis zum Ende des 24. Lebensjahrs sind Hochschüler über ihre Eltern in der gesetzlichen Krankenkasse kostenlos familienversichert. Haben die Eltern privaten Krankenversicherungsschutz, besteht die Wahl zwischen der studentischen Pflichtversicherung, der privaten Versicherung über die Eltern oder einer eigenen privaten Versicherung.

Tipp: Kontogebühren sparen

Viele Institute bieten Studierenden bis zum Ende des 27. Lebensjahrs ein kostenloses Konto an. Die Studienkredite der KfW werden ebenfalls von den Sparkassen vermittelt und können bei ihnen abgeschlossen werden.

Auf jeden Fall sollte man sich bei den Studierendenwerken beraten lassen. Die Sozialberater kennen Organisationen, die Stipendien anbieten, und vermitteln in Notfällen Geld aus Sonderfonds.