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Netzwerke: Zusammen geht’s auch im Handwerk einfacher

Auch wenn die Zeiten für Handwerker derzeit gut sind: Wer in Zukunft erfolgreich seine Firma führen will, muss sich ständig mit Neuerungen auseinandersetzen: DSGVO, Digitalisierung, steigende Preise beim Einkauf, rechtliche Neuerungen. Was für den Einzelnen schwierig im Blick zu behalten ist, kann ein Netzwerk gut schaffen.

Immer neue Anforderungen und Regulierungen von staatlicher Seite, dazu die Digitalisierung und ein verändertes Kommunikationsverhalten der Kunden: Im Netzwerk mit Kollegen lässt sich das viel leichter stemmen. Im Endeffekt stärkt man dadurch alle – und Aufträge nimmt man sich trotzdem nicht weg.

Netzwerke unter Handwerkern gibt es darum schon lange: In sogenannten Handwerkerringen schließen sich Firmen meist unterschiedlicher Gewerke zusammen. Auf diese Weise sind sie in der Lage, gezielt Kunden anzusprechen und Projekte zu realisieren, bei denen eben nicht nur ein Maler, ein Installateur oder ein Fensterbauer gebraucht werden, sondern mehrere unterschiedliche Handwerker gleichzeitig. Wer einem solchen Ring angehört, verpflichtet sich, gewisse Qualitätsstandards einzuhalten. Denn wenn der Kunde unzufrieden ist, wirkt sich das auf alle Firmen im Ring aus.

Netzwerke innerhalb einer Branche

Nicht ganz so bekannt wie die Handwerkerringe sind moderne Netzwerke, bei denen sich nicht unterschiedliche Gewerke zusammenschließen, sondern Firmen aus derselben Branche. Das scheint auf den ersten Blick ungewöhnlich zu sein, schließlich steht man eigentlich in Konkurrenz zueinander. Tatsächlich haben aber alle dieselben Probleme. Und die kann man durch ein Netzwerk leichter lösen.

Möglich sind beispielsweise …

  • Einkaufsverbünde. Handwerker können bessere Konditionen bekommen, wenn sie sich für den Einkauf zusammenschließen. Allerdings sind sie dann oft verpflichtet, nur über den Verbund einzukaufen. Das kann auch Nachteile haben.
  • Regionalverbände. Sie bieten sich an, wenn man an der Kapazitätsgrenze arbeitet, Kunden aber nicht verprellen möchte. Dann kann man jemanden innerhalb des Verbands weiterempfehlen. Außerdem lassen sich bei gemeinsamen Treffen wichtige Fragen diskutieren und Lösungen für Probleme finden. Über einen Regional- oder Bundesverband ist außerdem gemeinsames Marketing möglich.
  • Franchising. Bei dieser Form der Zusammenarbeit ist man an ein Konzept gebunden und verliert seine Eigenständigkeit zumindest ein Stück weit. Dafür profitiert man von einer bekannten Marke und vorgefertigten Konzepten.

Egal, wofür man sich entscheidet: Ein Netzwerk ist immer nur so gut, wie man es sich selbst macht. Wer sich also bei Treffen einbringt und auf andere zugeht, wird mehr davon haben, als wenn er nur auf dem Papier kooperiert.

Wie man ein passendes Netzwerk findet

Wer sich einem Handwerkernetzwerk anschließen möchte, sollte bei der Handwerkskammer nachfragen, was es in der Stadt oder Region an Angeboten gibt. Alternativ sucht man im Internet nach Begriffen wie „Verband“ oder „Netzwerk“ in Kombination mit dem Gewerk und dem Namen der Stadt oder Region. So stößt man zum Beispiel auf die folgenden Netzwerke:

Ihr Netzwerk ist nicht dabei? Vielleicht sollten Sie dann eines gründen.