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Anlage in Gold – für jeden eine glänzende Idee?

Gold ist zuletzt im Wert gestiegen. Sollen Anleger jetzt einsteigen? Und welche Möglichkeiten haben sie, auf Gold zu setzen?

Gold hat den Nimbus, krisensicher zu sein. Sollte Papiergeld durch Inflation deutlich an Wert verlieren, würde das Edelmetall immer noch einen gewissen Wert behalten, so denken viele Menschen. Denn anders als im Märchen kann Gold nicht beliebig vermehrt werden. Das Motiv hinter einer so begründeten Anlage ist die Angst vor der wirtschaftlichen Zukunft. Andere Investoren spekulieren darauf, dass der Goldpreis weiter zulegen wird.

Tatsächlich hat sich der Preis innerhalb des letzten Jahres kräftig entwickelt. Wenn sich dieser Trend fortsetzen würde, könnte der Käufer einen schönen Gewinn einstreichen, wenn er sein Gold verkauft. Da aber niemand seriös die Preisentwicklung vorhersagen kann, eignet sich das Edelmetall eher nur als Beimischung fürs Anlagedepot. Eine weitere häufig geäußerte Empfehlung: Wer Verluste vermeiden will, die sich durch einen ungünstigen Verkaufszeitpunkt ergeben würden, sollte nur Kapital investieren, das er in den kommenden zehn Jahren nicht antasten muss.

Gold physisch vorhalten

Das Gefühl, Gold in den Händen zu halten, hat für manche Menschen einen ganz besonderen Reiz. Das Edelmetall wird in bestimmten Formen zu einem bestimmten Gewicht von zum Beispiel einer Feinunze angeboten. Bei einem schwankenden Goldpreis sind diese 31,1 Gramm mal mehr, mal weniger wert. Dabei muss man nicht gleich einen großen Barren kaufen. Standardmünzen wie den südafrikanische Krügerrand oder die österreichische Münze Wiener Philharmoniker gibt es in verschiedenen Gewichtsklassen.

Was ein Käufer von physischem Gold in jedem Fall bedenken sollte: Er sollte es so verwahren, dass es nicht zur leichten Beute von Einbrechern werden kann. Der Tresor zu Hause oder das Schließfach bei der Sparkasse kosten aber Geld und schmälern damit die mögliche Rendite. Außerdem wirft Gold, das physisch zu Hause oder in der Bank liegt, keine laufenden Erträge ab.

Gold wird aufwendig gefördert und zum reinen Metall weiterverarbeitet. Die Unternehmen, die sich damit befassen, firmieren häufig als Aktiengesellschaften, deren Anteile an der Börse gehandelt werden. Eine starke Nachfrage nach dem Edelmetall sorgt, so die Annahme, für steigende Gewinne der Produzenten und zu einem Kursgewinn oder zu Dividenden. Eine Garantie gibt es allerdings auch hier nicht.

Gold-ETC kaufen

Der Begriff ETC steht für Exchange Traded Commodities. Diese Anlageform bildet die Wertentwicklung des zugrunde liegenden Rohstoffs ab. Gold-ETCs haben eine unbegrenzte Laufzeit und werden an der Börse fortlaufend gehandelt. Dadurch bieten sie ein hohes Maß an Liquidität. Rechtlich gesehen sind ETCs Inhaberschuldverschreibungen des Emittenten. Da sie – anders als Investmentfonds – kein Sondervermögen sind, unterliegen sie einem Ausfallrisiko bei Insolvenz des Emittenten.

Foto: Shutterstock