Muss heute jeder einen Führerschein machen?

Hin und wieder liest man, dass der Anteil der Jugendlichen, die einen Führerschein machen, in den vergangenen Jahren abgenommen hat. Dafür werden verschiedene Gründe genannt:

  • Die Erlaubnis, selbst ein Fahrzeug zu bewegen, ist bei einer guten öffentlichen Verkehrsinfrastruktur nicht mehr so wichtig. Das gilt besonders für städtische Regionen.
  • Andere Anschaffungen wie das eigene Smartphone stehen auf der Prioritätenliste höher.
  • Die Kosten für eine Fahrerlaubnis sind hoch. Zwar variieren die Preise von Fahrschule zu Fahrschule und nicht zuletzt kommt es auf die Zahl der Fahrstunden an, die man benötigt, um die Prüfung zu bestehen. Tatsächlich schaffen es bei einem Führerschein für die Klasse B die wenigsten, im dreistelligen Euro-Bereich zu bleiben.

 Was für den Führerschein spricht

Eine Fahrerlaubnis zu haben bedeutet Unabhängigkeit – auch wenn du aktuell kein Auto oder kein Motorrad besitzt oder dir zunächst kein Fahrzeug anschaffen möchtest. Zu wissen, dass du später einmal im Urlaub einen Wagen mieten darfst oder dass du schnell mal für einen Freund oder eine Freundin einspringen kannst, ist sicher ein gutes Gefühl. Außerdem gehört es bei vielen Arbeitsstellen dazu, dass der Beschäftigte eine Fahrerlaubnis für ein Auto besitzt.

Das Führerschein-Sparkonto: der Parkplatz für dein Geld

Für minderjährige Sparer richten wir auf Wunsch ein eigenes Führerschein-Sparkonto ein. Du kannst dort regelmäßig oder spontan Geld einzahlen. Das kann auch von deinen Eltern oder sonstigen Verwandten kommen. Die Zinsen für dieses Konto sind variabel und bis zu einer Beitragsgrenze besonders gut. Maximal 2000 Euro kannst du jeden Monat abheben. Ansonsten gilt eine Kündigungsfrist von drei Monaten, wenn du das Geld komplett benötigst. Für die Zinserträge musst du in Deutschland Kapitalertragsteuer (Quellensteuer) zahlen.

Informiere dich im Internet oder in einer unserer Geschäftsstellen über Details zum Führerscheinsparen.