Nachhaltig produzieren: Tun Sie Gutes und reden Sie darüber
Wenn Ihr Unternehmen nachhaltig produziert, kann es seinen Ruf verbessern. Doch Öffentlichkeit und Kunden schauen genau hin, wenn sich jemand mit dem Ethik-Etikett schmückt.
Die ökologischen und sozialen Folgen von Produktion und Konsum werden in der Gesellschaft kritisch beobachtet. Unternehmen, die nachhaltig produzieren, genießen ein positives Image. Denn sie engagieren sich für den Schutz von Umwelt und Ressourcen und haben die sozialen Konsequenzen ihres unternehmerischen Handelns im Blick.
Aspekte einer nachhaltigen Produktion
- Klima- und umweltfreundlicher Einsatz von Betriebsmitteln
- Sparsame Nutzung möglichst wiederverwertbarer Materialien
- Hohe Reparaturfähigkeit und Austauschbarkeit einzelner Teile
- Angebote für Recycling und Entsorgung
- Faire Arbeitsbedingungen bei Lieferanten
- Sozialer Umgang mit den eigenen Mitarbeitern
Ihr Fahrplan für ein Nachhaltigkeitsprogramm
- Sie erstellen ein umfassendes Konzept – vom Einkauf bis zur Entsorgung.
- Sie setzen sich anspruchsvolle Ziele. Das können die Reduktion des Stromverbrauchs oder die Verringerung von Unfällen im Betrieb sein.
- Mit konkreten Maßnahmen belegen Sie, wo Sie sich verbessert haben.
- Sie kommunizieren ehrlich und kontinuierlich. Dazu gehört es auch, über eventuelle Schwierigkeiten oder gar Rückschläge zu informieren.
- Kleine Unternehmen werden selten einen eigenen Nachhaltigkeitsbericht erstellen, wie man ihn von international tätigen Firmen kennt. Sie können dafür den Geschäftsbericht nutzen und ihre Öffentlichkeitsarbeit. Eine weitere Möglichkeit: Machen Sie Ihr Engagement zum Beispiel auf Produktverpackungen publik. So erfahren Ihre Kunden, wie Sie sich für mehr Nachhaltigkeit engagieren.