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Hilfe bei Problemen – per Telefon und Chat

Jeder hat Sorgen. Für die einen ist es vielleicht die Angst vor dem Arbeitsplatzverlust, eine Suchtkrankheit oder Mobbing – für die anderen die Furcht vor häuslicher Gewalt. So sind in einigen Bundesländern während der strikten Corona-Maßnahmen die Zahl der Anzeigen wegen häuslicher Gewalt gestiegen. Erfahre hier, wo es schnell Hilfe gibt.

Eine Freundin hat – vielleicht nicht zum ersten Mal – blaue Flecken, weil sie angeblich gestürzt oder gegen eine Tür gelaufen ist? Das Nachbarskind weint oft laut – vielleicht öfter als früher? Häusliche Gewalt gegen Frauen, Kinder, aber auch Männer ist nicht nur Stoff für einen Krimi. Es passiert tagtäglich, dass Menschen von Angehörigen oder anderen, psychisch oder körperlich misshandelt werden. Wer davon betroffen ist, braucht Hilfe. Du kannst helfen, indem du Telefonnummern von Seelsorgetelefonen oder Links zu entsprechenden Internetseiten weitergibst.

Mit der richtigen Nummer Hilfe bekommen

Tatsächlich gibt es in Deutschland sehr viele dieser Angebote – und zwar für ganz unterschiedliche Zielgruppen. Wichtig ist, dass die Betroffenen nicht an unseriöse Geschäftemacher geraten, sondern mit offiziellen Beratungsstellen in Kontakt kommen. Hier erhältst du einen Überblick:

  • Gewalt gegen Frauen. Vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gibt es eine Telefonhilfe und Chatmöglichkeit speziell für Frauen, die zu Hause oder an anderen Orten belästigt, gestalkt oder psychisch oder körperlich misshandelt werden. Telefon: 0800 011 60 16.
  • Kinder- und Jugendtelefon. Mit der Pflege von Familienangehörigen überfordert? Im Netz gedisst, sexuell missbraucht? Bei „Die Nummer gegen Kummer“ gibt es ein spezielles Angebot für Kinder und Jugendliche. Im Beratungsteam arbeiten auch Jugendliche mit, falls man nicht mit einem Erwachsenen reden möchte. Außerdem gibt es ein Chatangebot zusätzlich zur Anrufmöglichkeit. Gefördert wird die „Nummer gegen Kummer“ unter anderem vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. Telefon: 116 111.
  • Muslimisches SeelsorgeTelefon (MuTeS). Das MuTeS ist seit 2013 rund um die Uhr besetzt. Hilfe gibt es auch auf Türkisch, Arabisch, Urdu, Englisch, Französisch oder Spanisch. Das Angebot wird von Islamic Relief Deutschland getragen. Telefon: 030 443 509 821.
  • Schwangere in Not. Wer ungewollt schwanger ist, kann sich Hilfe per Telefon oder in der Onlineberatung holen. Das Angebot des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gibt es in 14 Sprachen, beispielsweise auch auf Rumänisch, Serbisch oder Albanisch. Telefon: 0800 404 00 20.
  • TelefonSeelsorge. Arbeitsplatzverlust, Sucht, Krankheit, Mobbing – die TelefonSeelsorge der Diakonie ist für alle da, die ein Problem haben. Rat bekommen die Hilfesuchenden per Telefon oder online. Von der TelefonSeelsorge gibt es auch die App „Krisen Kompass“. Diese App richtet sich an selbstmordgefährdete Menschen oder diejenigen, die Sorge haben, dass jemand aus ihrem Bekannten- oder Freundeskreis Suizid begehen könnte. Telefon: 0800 11 10 111 oder 0800 11 10 222.