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Mit Work & Travel die Welt erleben

Wer vor, während oder nach dem Studium ein paar Monate arbeiten möchte, sollte sich Work & Travel genauer ansehen. Es eignet sich vor allem dazu, das Schöne mit dem Nützlichen zu verbinden und neben vielen neuen Eindrücken Praxisluft fürs Berufsleben zu schnuppern.

Work & Travel umfasst im Kern die Idee, als junger Mensch für eine bestimmte Zeit ins Ausland zu gehen und den Aufenthalt dort zumindest teilweise durch Arbeit vor Ort zu finanzieren. Viele Länder bieten extra darauf abgestimmte Visa an, mit denen bis zu einem Jahr Aufenthalt möglich ist.

Corona schränkt aktuell die Möglichkeiten ein

Jeder deutsche Bürger kann grundsätzlich für Australien, Chile, Israel, Japan, Kanada, Neuseeland, Südkorea, Taiwan und Hongkong ein Work-&-Travel-Visum beantragen. Die beliebtesten Länder sind Australien, Neuseeland und Kanada. Coronabedingt findet man bei den meisten Anbietern von Work & Travel unter diesen drei Ländern derzeit allerdings fast ausschließlich Programme in Kanada, ab 2022 sind Neuseeland und Australien voraussichtlich wieder dabei. Gut zu wissen: Work & Travel ist auch in Europa möglich – auch da gibt es einiges zu entdecken und zu erleben. Und: Ein spezielles Visum ist hier nicht nötig.

In welchen Jobs du bei Work and Travel arbeiten kannst, ist ganz verschieden – und hängt unter anderem von deinen Vor- und Sprachkenntnissen ab. Auf dem Land kannst du beispielweise bei der Ernte von Obst und Gemüse helfen oder auf einer Farm arbeiten. In der Stadt gibt es zum Beispiel Jobs als Kellner, im Housekeeping, als Rezeptionist, Gästebetreuer oder auch als Au-pair.

Die meisten dieser Jobs sind im Niedriglohnsektor angesiedelt. Es empfiehlt sich daher dringend, etwas Startkapital mitzunehmen, sonst könntest du im Notfall ohne Geld dastehen. In einigen Ländern lohnt sich der Besitz einer Kreditkarte, da diese für viele Zahlungsvorgänge Standard ist. Falls du noch keine hast, frag bei deiner Sparkasse nach.

Viele Wege führen ins Ausland

Solltest du die Reise selbst organisieren oder über einen Anbieter buchen? Das ist eine Frage des Geldes, des Landes und wie erfahren du schon im Organisieren von Reisen bist. Bei einem guten kommerziellen oder gemeinnützigen Anbieter kannst du auf dessen umfangreiche Erfahrungen bauen, verbringst wahrscheinlich weniger Zeit mit der Job- und Unterkunftssuche und bekommst Unterstützung, wenn du sie benötigst. Du kannst dir die Bausteine aber auch selbst zusammenstellen und dich um Visum, Flug, Unterkunft und Job eigenständig kümmern.

Du bist dir nicht ganz sicher, ob Work & Travel das richtige Programm für dich ist? Auch ein Sprachaufenthalt in einer Gastfamilie, ein Auslandspraktikum, Auslandssemester oder ein Freiwilligenarbeitsprogramm könnten deine Sprachkenntnisse fördern und deine Soft Skills verbessern. Zu allen Fragen rund um die Finanzen für dein großes Abenteuer hilft dir übrigens deine Sparkasse weiter. Sie kann dich auch zu den passenden Versicherungen für deine Reise informieren und beraten.