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Digitales Bezahlen wird Standard

Neun von zehn Menschen in Deutschland bezahlen inzwischen kontaktlos – jeder Dritte unter 36 Jahren bezahlt mobil. Und über die Hälfte der Verbraucherinnen und Verbraucher vermutet, dass in fünf Jahren Bargeld nicht mehr zum Alltag gehören wird. Zu diesen Ergebnissen kommt die vierte Auflage des Visa Payment Monitors.

Kontaktloses Bezahlen an der Ladenkasse nutzen heutzutage in Deutschland fast alle (91 Prozent). Anders sah es noch vor drei Jahren aus: damals war es gerade mal jeder Zweite (55 Prozent). So berichtet Visa. Die in Zusammenarbeit mit forsa durchgeführte, repräsentative Befragung von knapp 1.800 Menschen in Deutschland zeigt, dass vor allem die unter 36-Jährigen immer seltener bar bezahlen: 2019 griffen noch 65 Prozent von ihnen zu Scheinen und Münzen – in diesem Jahr sind es nur noch 35 Prozent.

Gleichzeitig steige durch die intensive Nutzung in den vergangenen Jahren das Vertrauen in das digitale Bezahlen: Beim Kauf im Internet sorgten sich 16 Prozent vor einem Datenabgriff, ein deutlicher Rückgang verglichen mit 26 Prozent vor drei Jahren. Im stationären Handel machten sich in diesem Jahr nur noch 8 Prozent große Sorgen über Datenabgriffe, ein Rückgang von vier Prozentpunkten im Vergleich zu 2019. Besonders großen Wert würden Verbraucherinnen und Verbraucher beim bargeldlosen Bezahlen auf Sicherheit legen. An Kartenzahlungen schätzen Verbraucherinnen und Verbraucher laut Visa, dass sie bei nicht autorisierten Zahlungen ihr Geld zurückerhalten. Das sei für 94 Prozent ein wichtiger Vorteil. Albrecht Kiel, Regional Managing Director Central Europe bei Visa sagt: „Das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland in digitales Bezahlen steigt weiter an. Sie haben während der Pandemie Vorteile wie Schnelligkeit und Sicherheit zu schätzen gelernt. Wir erwarten, dass das digitale Bezahlen weiter an Boden gewinnen wird.“

Denn mit Blick auf die Zukunft würden sieben von zehn (72 Prozent) Befragten denken, dass es in fünf Jahren in Deutschland Alltag sei, per Smartphone oder Wearable an der Ladenkasse zu bezahlen. Schon heute sei zu erkennen, dass die Relevanz des Smartphones gegenüber dem Portemonnaie wachse: Zwar würde immer noch die Mehrheit beim Verlassen des Hauses, wenn sie sich entscheiden müsste, das Portemonnaie dem Smartphone vorziehen. Bereits 44 Prozent würden sich jedoch eher für das Smartphone entscheiden.

Menschen wenden sich vom Bargeld ab

20 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher hätten angegeben, Geschäfte zu meiden, wenn sie dort nicht mit der Karte oder digital bezahlen könnten – unter den 18- bis 35-Jährigen sei es sogar fast ein Drittel (32 Prozent) und unter den Mobilzahlerinnen und Mobilzahlern seien es 41 Prozent.

Die Menschen in Deutschland erwarten laut Visa zudem, dass das Bargeld in naher Zukunft weiter an Bedeutung verlieren wird: Knapp über die Hälfte (51 Prozent) der Verbraucherinnen und Verbraucher glaube, dass es in fünf Jahren alltäglich sein wird, nicht mehr mit Bargeld zu bezahlen.

Deutschland hält sich bei Krypto im DACH-Raum am meisten zurück

Zwar zeigten die Umfrageergebnisse, dass digitale Bezahltechnologien eine zunehmend große Rolle für deutsche Verbraucherinnen und Verbraucher spielten – doch in Bezug auf Kryptowährungen seien sie noch deutlich zurückhaltender als ihre Nachbarn. Würden in Deutschland bisher nur 7 Prozent der Befragten angeben, mindestens eine Kryptowährung zu besitzen, sei der Anteil der Kryptobesitzerinnen und -besitzer in Österreich (14 Prozent) und der der Schweiz (23 Prozent) deutlich höher.